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Mit zärtlicher Hand wird diese barocke Pracht aus der Südsee präsentiert. © Gellner
Edle Zuchtperlen, das ist seine Leidenschaft, eine Leidenschaft, die in den geheimnisvollen Tiefen des Meeres zu finden sind. Darum: Es muss nicht immer Kaviar sein, denn edle Zuchtperlen sind ein sinnliches Vergnügen, die bei Gellner von den exklusivsten Zuchtperlfarmen der Welt kommen und dann in neue Designideen voller Inspiration integriert werden. Denn Perlen kommen in allen Farben, Formen und Größen vor, sie sind Luxus pur, sie sind zeitlos und aktuell wie Antikschmuck, konservativ, vielseitig und kunstvoll. So hat sich einer, der sich eigentlich bis vor zwölf Jahren für Mathematik interessierte, nämlich Jörg Gellner, vor zwölf Jahren in der gleichnamigen Perlenmanufaktur seiner Eltern im baden-württembergischen Wiernsheim in seine neue Passion verliebt, und vor zwei Jahren sogar in „Sissy“. Nein, nicht die einstige österreichische Kaiserin, sondern in die Perle Sissy: „Es war die größte Perle, die ich jemals gesehen habe“ schwärmt er. Eine Seltenheit. „Sie war komplett schön, ohne Fehler, mit einem perfekten Lüster“.

Schönheit pur aus der Natur. © Gellner
Das Gefühl für Perlen hatte er schon in der Kindheit, da hat er Perlen gefädelt und war mit seinen zwei Geschwistern in den elterlichen Betrieb integriert. Der heutige Betriebswirtschaftler konnte dem Wunder der Natur, diesen „Tränen der Götter“, diesem Mysterium Perle einfach nicht widerstehen. Ohnehin werden heutzutage die Perlen wiederentdeckt, und neue Kreationen geschafften. Da ist Schwung in die Farbpalette auch für Perlenverarbeitung gekommen, Kreativität ist groß geschrieben, die Faszination von vielen tausenden von Jahren
hat die Perle nicht verloren, ganz im Gegenteil. So wurde sie schon im alten China wegen ihrer Schönheit und ihrer Seltenheit geschätzt, in Indien, in Ägypten und im antiken Rom. Und hier hält sich die Anekdote, dass Königin Kleopatra eine Perle in Wein aufgelöst haben soll, um ihrem Geliebten den sicherlich teuersten Liebestrank zu kredenzen. So gibt es viele Mythen und Legenden rund um die Perle. Wer es sich von den Römerinnen leisten konnte, so sollen sie auch nachts ihre Perlen getragen haben, um sich vor Alpträumen zu schützen und eher bessere und schönere Träume zu träumen.

Ein Kunstwerk voll reiner Schönheit. © Gellner
Wer es genau wissen will: Die Perle ist das einzige Schmuckstück, das in einem lebenden Organismus zur Perle heranwächst. Eine der vielen Legenden erzählen, dass ein in die Muschel eingedrungenes Sandkorn oder ein anderer Fremdkörper zum eigenen Schutz von der Muschel stückchenweise von der Perlmuttschicht umschlossen wird. Wissenschaftler sind nicht dieser Meinung. Der Leiter des Mineralogischen Museums Hamburg, Jochen Schlüter, ist der Ansicht, dass für die Perlenbildung Gewebezellen der Muscheln verantwortlich sind, die durch Verletzungen oder Parasiten auf natürliche oder künstliche Weise ins Innere der Muschel gelangen. Wie dem auch sei, das Ergebnis ist köstlicher Luxus, eben die Perle. Sie ist unterschiedlich groß, sie werden heute zu schmuckvollen Kunstwerken verarbeitet, eine anspruchsvolle Arbeit, die mit zartem Fingerspritzengefühl Kostbares zaubert.

Prachtvoll schimmernd auf zarter Haut.© Gellner
So gehören die Tahiti- und Südsee - Zuchtperlen bei Jörg Gellner heute zu den Stars, aus denen er die aktuellen Kunsthöhepunkte schafft. Man nehme Roségold, besetzt mit naturfarbenen Diamanten von gelb bis braun und kombiniere sie mit leicht barocken Südsee-Zuchtperlen von crèmegold bis silber –bronze. Und dann gibt es die coolen Anhänger aus großen Tahati-Zuchtperlen, von Pavée gefassten Weißgoldkappen, oder auch mit einer langen Gliederkette aus Weißgold. Flower-Power ist angesagt mit langen Farbstein- und Diamantcolliers und natürlich wieder kombiniert mit Tahiti- und Südsee-Zuchtperlen.

Perlenketten in einer Perlenfamilie mit ganz besonderem Zauber in verschiedenen Farben und Formen. © Gellner
Die größten und schönsten Zuchtperlen sind die richtigen Attribute der neuen „One-of-a-kind“ Kollektion, das heißt absolut einzigartig, bei denen die Träume von Jörg Gellner Wirklichkeit werden, und von denen er sich nur schweren Herzens trennen kann, wie er in einem Interview zugibt.
Und da barock in der Perlensprache nicht Geschichte und Zeit sondern Form bedeutet, so entsteht eine barock geformte Zuchtperle, wenn die Perlauster ihre feinen Kristallschichten unregelmäßig bildet, anstatt sie glatt und rund um den Perlmuttkern zu schmiegen. Kunstvoll bizarre Formen werden so geschaffen, voll irisierendem Charme durch wundersame Lichtbrechungen.
Er ist auch der „Herr der Ringe“, denn schon seit der Gründung dieser Firma vor über 40 Jahren gehören Ringe mit Zuchtperlen ganz natürlich zu jeder Gellner –Kollektion.

Der Firmenchef Jörg Gellner ist auch „Herr der Ringe“. © Gellner
So gelingt dem Betriebswirt und jetzt Liebhaber als „Herr der Perlen“ mit seiner Leidenschaft für Kunst und Schönheit eine gelungene Mischung. Eine Perlenweltreise ganz besonderer Art mündet immer in eigener Produktion in der Goldschmiede am Firmensitz in Deutschland. Der Schmuck von Gellner bringt wahre Freude und entführt in wahre Luxuswelten.
Weitere Informationen: www.gellner.de
