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Große Fenster bringen Helligkeit ins Traumhaus der Deutschen

Lichtoasen laden zum Wohlfühlen ein

Von Dorothea F. Voigtländer

Lichtdurchflutete soll es sein, hell und voller Licht aus der Natur: das Traumhaus der Deutschen! Und das auch, wenn die Sonne einmal nicht vom Himmel scheint, nämlich gerade dann. Dafür sorgen großflächige Fenster in Dach und Fassade sowie breite Glasschiebetüren zur Terrasse hin. Die erfüllen diesen Wunsch und lassen viel Tageslicht hinein. Damit wird die Wohnung zum Naturkino mit freiem Eintritt für die ganze Familie.

Verband der Fenster und Fassadenhersteller
Eine einzige Lichtoase ist der Wintergarten, lichtdurchflutet zum Wohlfühlen. Foto: Verband der Fenster und Fassadenhersteller

Die Fachleute rund um das Fenster und das Licht haben sich in jüngster Zeit eine Menge Neues einfallen lassen. Dass eine einst "einfache" Glasscheibe so variiert werden kann, hätte man vor einigen Jahren noch nicht für möglich gehalten. Ein Besuch in einem noch nicht renovierten Altbau lässt den Unterschied erst richtig sichtbar werden. Was hier dunkel und erdrückend wirkt, was Ungemütlichkeit und sogar irgendwie mit dunklen Ecken und dusteren Wohnräumen auch Angst einflößt, das lässt sich heutzutage mit den neuen "Fensterlösungen" wegzaubern. Und hier einige der vielen Angebote!

"Große Fensterflächen stellen einen intensiven Bezug zu Natur und Umwelt her und unterstützen den Trend zu offenen und Licht durchfluteten Wohn- und Arbeitswelten", sagt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF). "Mit Glas wirken Räume größer und verlieren das Beengende. Außerdem lenken die Glasflächen das natürliche Tageslicht in jeden Winkel", erklärt Tschorn. Je höher und breiter das Fenster ist, umso mehr Licht gelangt auch in den hinteren Teil des Raumes. Positiver Nebeneffekt von so viel Transparenz: In vielen Räumen spart das Sonnenlicht Strom, weil Deckenstrahler oder Schreibtischlampe tagsüber ausgeschaltet bleiben können. Somit regulieren Glasflächen das Licht im Gebäude.

Verband der Fenster und Fassadenhersteller
Hautnah strahlt das Licht durch die großen Fenster ins Haus. Foto: Verband der Fenster- und Fassadenhersteller

Wer sich mit viel Glas umgibt, muss nicht automatisch um seine Privatsphäre fürchten. "In Wohn- und Bürogebäuden können im unteren Bereich bodentiefer Verglasungen neben Klarglas zum Beispiel satinierte oder geätzte Oberflächen eingesetzt werden, die zwar Licht in den Raum lassen, neugierige Blicke von draußen allerdings unterbinden", erklärt Ulrich Tschorn. Das ist sehr praktisch für das Bad oder das Schlafzimmer, aber auch für das Besprechungszimmer oder die Büros der Mitarbeiter in größeren Unternehmen. Neu sind schaltbare Verglasungen, bei denen der Durchblick auf Knopfdruck von klar auf "milchig" wechselt oder eine elektronisch geregelte Einfärbung die Lichtdurchlässigkeit des Glases je nach Wetterlage steuert. Da haben sich die Fachleute viel einfallen lassen. Auch innen montierte, ins Glas integrierte oder vor der Verglasung angebrachte Jalousien erfüllen diesen Zweck und verhindern interessierte "Schaufensterblicke". So bleibt den Bewohnern die Wahl zwischen naturnahem Ausblick durch das Fenster und privatem Rückzug.

Und da gibt es noch die Lichtschwerter, das sind die "Waffen für optimale Helligkeit". Denn einen Schritt weiter gehen diese speziellen Lamellensysteme aus Glas und Metall, die der Fassade vorgehängt werden. Diese "Lichtschwerter" - so der Fachbegriff - finden in erster Linie in Bürogebäuden mit hoher Fassade und Oberlichtern, aber auch in manchem Wohnhaus Verwendung. Die "Lichtschwerter" sind wahre Allzweckwaffen für optimale Helligkeit: Sie dienen dazu, die untere Hälfte des Fensters gegen direkt einfallendes Licht zu verschatten und gleichzeitig das Tageslicht an die Decke des Raumes zu reflektieren. Dabei bleibt die Sicht ins Freie gewährleistet. Zusätzlich geben die Lamellen der Fassade eine architektonisch interessante Optik.

Alles Wissenswerte über Fenster und Fassade unter www.window.de

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Beitragsdatum: 16. Oktober 2009