Lena Meyer-Landrut gewinnt den Grand Prix in Oslo
Eurovision Song Contest - Musik Wettbewerb mit 39 Konkurrenten
Was war das am Samstag Abend für eine fröhliche, humorvolle und doch auch so richtig spannende Musikveranstaltung in Oslo! In den großen Städten Europas wurde für tausende Musikliebhaber die Teilnahme am 55. Eurovision Song Contest (ESC) - dem Musikwettbewerb in Oslo - unter freiem Himmel und dank „Public Viewing“ möglich.
Mit ihnen teilten sich weltweit 125 Millionen Zuschauer das Vergnügen und erlebten den grandiosen Sieg von Deutschlands Lena Meyer–Landrut (19) mit ihrem Song „Satellite“ vor 39 Mitbewerbern. Nach 28 Jahren holte Deutschland an diesem Abend - zum 2. Mal überhaupt in der Geschichte des ESC, des Grand Prix, wie man die Veranstaltung früher nannte, - den Titel und hatte noch dazu ein besonderes Erlebnis zu bieten. Lena Meyer-Landrut übertraf alle Erwartungen und sich selbst dazu. Souverän bis in die Fußspitzen, wie man so schön sagt, hatte sie bereits vor der letzten Generalprobe in Oslo salopp den Spruch in die Welt gesetzt: „Nicht so viel denken, atmen, noch etwas trinken, und das war’s!“
Mit der idealen Startnummer 22 ging sie dann an den Start und überraschte das Publikum mit einer Aufführung ohne Schnörkel und ohne Klimbim, blieb sich selbst treu und sang ihr Lied, fröhlich, kraftvoll und ungekünzelt, immer wieder schelmisch in die Kamera schmunzelnd, schick zurecht gemacht in kleinem Schwarzen und passenden Pömps, die Deutschland Fahne lässig hin und her schwenkend, - was brauch’ man denn mehr, wenn man Deutschland vertritt?