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Galerie Oltmanns

Kunst Galerie Oltmanns stellt Werke dreier Maler der verschollenen Generation aus

Eine großartige Ausstellung in der Galerie Oltmanns in Unkel mit Werken von Otto Dünkelsbühler, Otto Herbig und Otto Fischer – Lamberg

 

Verfemt - Verboten - Verschollen



Notre Dame de Pielé
Die klare Sprache der Farben und Kompositionen in diesem farbenfrohen
Bild gefällt: „Notre Dame de Pielé“. © Galerie Oltmanns


Von Dorothea F. Voigtländer

Betritt man die Räumlichkeiten der Galerie Oltmanns in Unkel, dann darf man mit Freude an der Wiederentdeckung von Werken dreier Künstler teilhaben, an der Vielseitigkeit ihrer künstlerischen Ausdruckkraft, an ihrem Leben und an ihrem Schicksal. Unter oft lebensbedrohenden politischen Situationen, sei es in der Zeit der Nationalsozialisten, sei es unter der Herrschaft der Deutschen Demokratischen Republik, sind diese Arbeiten entstanden. Das lässt Respekt wachsen und Genugtuung, das wir heute an der Wiederentdeckung dieser Künstler mit ihren Kunstwerken teilhaben können. Sie alle tragen den gleichen Vornamen: Otto. Da sind also Werke von Otto Fischer-Lamberg, Otto Dünkelsbühler und Otto Herbig, die der Galerist Theo Oltmanns stolz seinem Publikum präsentieren kann.

Die Galerie Oltmanns zeigt Werke von Maria von Heider - Schweinitz

„Vom Expressionismus zur Abstraktion und zurück“

Die Galerie Oltmanns zeigt Werke von Maria von Heider - Schweinitz

Sie hatte ein schweres, ein tragisches Leben, sie erlebte zwei Weltkriege und die Verachtung ihrer Kunst im Regime des Nationalsozialismus: Johanna Maria Lina Gräfin von Schweinitz und Freiin von Kauder, die am 20. Februar 1894 in Darmstadt als Tochter eines Generals geboren wurde. Das hörte sich zunächst einmal ganz gut an.