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Wenn sich auch momentan sowohl die Bundesregierung wie auch private Investoren in Form des Konjunkturpakets II bzw. zunehmender Einlagen in nachhaltige Fonds verstärkt auf alternative und regenerative Energiequellen wie Wind oder Wasserkraft konzentrieren, scheint der Finanzstrom im Sinne von Krediten für (mittelständische) Unternehmen seitens der Banken eher abzuebben. Um den vermeintlichen Damm aufzubrechen, kann es für Unternehmen ratsam und hilfreich sein, bestimmte Strategien zu verfolgen, damit das frische Kapital letztlich wieder beginnt dem eigenen Ertrag durch Investitionen zu neuer Blüte zu verhelfen.
1) Bestehen Sie auf vorher definierte Minimalforderungen, wenn es um das Auffangen von Schwankungen im Tagesgeschäft durch kurz- und mittelfristige Kredite geht.
2) ''Locken'' Sie Ihre Hausbank mit der Aussicht auf kurz- oder mittelfristige Geldanlagen (Tages- oder Festgeld, Anleihen, etc.). Schließlich begreifen nicht wenige Banken die Vergabe von Krediten als Möglichkeit ihre "Ankerprodukte" entsprechend zu platzieren.
3) Seien Sie konsequent, wenn es um ausstehende Verbindlichkeiten seitens ihrer säumigen Kunden geht. Solche Außenstände können erheblichen Einfluss auf die Höhe Ihres Rahmenkredits haben.
4) Reduzieren Sie Ihre Lagerbestände auf das wirklich Notwendige. Schließlich bedeutet Überkapazität auch Geld, welches sich beispielsweise in Form einer Art ''Eigenkapital'' bei Kreditverhandlungen gewinnbringend einsetzen lässt.
5) Überdenken Sie verschiedene Optionen, wenn es um Investitionen in Form von der Anschaffung neuer Geräte, Maschinen, etc. geht. Leasing kann dabei eine Möglichkeit sein, den insgesamt notwendigen Kapitalbedarf zu senken und sich damit hochrangigere Kredite zu sichern.
6) Verweisen Sie beispielsweise auf die Wiederbelebung der degressiven Abschreibung und die Ihnen daraus entstehenden Steuervorteile. Unter Umständen kann dies Ihre Bonität erhöhen.