Von Dorothea F. Voigtländer
Die Hauptregel bei Cocktails: Alles muss wunderschön aussehen, die kunstvollen Cocktails, und auch die Dame des Hauses. Denn ihr soll man die Mühe nicht ansehen, die sie mit dem Garnieren und Arrangieren gehabt hatte. Lächeln, meine Damen!
Und, wie schrieb doch Gotthold Ephraim Lessing: „Zuviel kann man wohl trinken, doch trinkt man nie genug“ Wenn die Gäste nicht heimlich an die Bar schleichen, können die Promille nicht überwältigend sein. Na bitte, es soll doch schön sein für alle.
Also:
Der Champagner-Cocktail:
Einen Würfel Zucker mit Angostura-Bitter tränken und in ein schönes hohes Champagnerglas eingeben, das dann mit gekühltem, nicht eisgekühltem, Champagner aufgefüllt wird. Serviert wird dieser Zungenfreund mit Eis und einer frisch - duftenden Orangenscheibe. Santé sagt der Franzose, und der muss es ja wissen, dort wo der Champagner in kilometerlangen Kellern in der Champagne auf den Champagnerfreund, die Champagnerfreundin, geduldig wartet. Voilà. Und nicht nur dort.
Orangen-Cocktail:
Man nehme ein großes Glas voller Orangensaft, dem guten, dann „versüße“ ihn mit einem ganz kleinen Wodka, gebe drei rote Kirschen hinzu und viel Eis. Na, wem das nicht schmeckt! Cuba libre: Es hört sich abenteuerlich an, schmeckt aber wundervoll: Also man nehme ein Glas Coca-Cola mit einem ganz kleinen rum. Jetzt gebe man viel Eis hinzu und eine Zitronenscheibe. Was sich so bescheiden anhört, geht ganz schön ins Blut! Da soll sich niemand täuschen.
Tom Collins:
Man fülle ein Glas mit Gin, gebe den Saft einer ausgepressten Zitrone hinein und einen Teelöffel Zucker. Der Zucker soll in Saft und Gin aufgelöst werden, dann kommen Eiswürfel hinzu, und das Glas sollte dann mit Soda aufgefüllt werden. Sehr erfrischend an heißen Sommertagen!
Rum Collins:
Ganz einfach: Rum statt Gin. Das wäre es schon! Und noch ein Tipp: Gäste, die mit dem eigenen Wagen noch nach Hause fahren müssen – und das werden wohl die meisten sein, sollten mit nur ganz wenig Alkohol und viel Fruchtsaft beglückt werden, was bei Cocktails in der richtigen Mischung liegt. Man hat die Cocktails also zunächst förmlich in der Hand, ehe die leckeren Tropfen über die Zunge in die Kehle schleichen. Ganz einfach also!
AnzeigeBeitragsdatum: 14. August 2009
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