Vier Tage sind seit dem schlimmen Erdbeben in Japan nun vergangen. Unsere Redaktion erreichen immer wieder Anfragen ob wir Neuigkeiten über den schlimmen Reaktorunfall haben und ob gegebenenfalls auch eine Gefahr für Deutschland bestehen kann?
Fakten zum Reaktorunfall in Japan
Leider dringen nur wenig Informationen aus Japan an die Öffentlichkeit und allgemeiner Tenor in den großen Medien ist, dass es keine verlässlichen Informationen gibt. Fakt ist, dass in dem Atomkraftwerk Fukushima 1 nach dem Tsunami mittlerweile 4 Reaktoren schwer beschädigt wurden. Experten gehen davon aus, dass in Reaktor 2 auch die innere Schutzhülle mindestens teilweise zerstört wurde. Die Brennstäbe liegen somit frei und es entweicht radioaktive Strahlung.
Diese Strahlung soll bisher überwiegend in Richtung Pazifik gezogen sein - Teile haben aber auch bereits Tokio erreicht. Ob diese Angaben wirklich stimmen, kann nicht abschließend gesagt werden.
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Gefahr für Deutschland?
Die Entfernung von Japan nach Deutschland sind ca. 9000 Kilometer. Eine unmittelbare Übertragung der radioaktiven Strahlung ist nach metereologischen Wissenstand eher unwahrscheinlich. Einige Fachleute sprechen jedoch davon, dass bei speziellen Wetterverhältnissen und besonderer Stärke des Unfalls auch geringe Mengen radioaktiver Strahlung auch nach Deutschland kommen können. Ob jedoch überhaupt ein Wert in Deutschland messbar wäre, ist umstritten. Die Regierung spricht davon, dass man sich keine Sorgen machen muss.
Geigerzähler und Jod-Tabletten werden knapp
Viele Deutsche haben anscheinend jedoch Zweifel an den offiziellen Aussagen und wollen auf Nummer sicher gehen. Deshalb geben viele Menschen nun enorm viel Geld für Geigerzähler, welche die Strahlung messen sollen, und Jod-Tabletten aus. Jod blockiert die Schilddrüse und kann gegen einen Strahlungstyp Abhilfe schaffen. Insbesondere bei älteren Menschen kann Jod schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Auch für junge Menschen ist von der Einnahme abzuraten.
Belastung durch Lebensmittel möglich
Viel gefährlicher als die Übertragung über die Atmosphäre ist allerdings, laut einigen Experten, die Gefahr radioaktives Material über die Lebensmittelkette aufzunehmen. In Zeiten der Globalisierung werden täglich tonnenweise Lebensmittel weltweit transportiert und global verzehrt. Auch wenn strikte Kontrollen stattfinden, kann nicht komplett ausgeschlossen werden, dass beispielsweise Fisch aus Japan in die deutsche Nahrungsmittelette gelangen kann.
Folgen für die Weltwirtschaft
Die Aktienmärkte in Japan mussten bereits große Verluste verzeichnen. Die Produktion vieler Firmen steht still und es macht sich Sorge auf den internationalen Märkten breit. Insbesondere der Bankensektor hat Bedenken, dass Japan jemals seine Schulden zurückzahlen werden kann. Aufgrund dieser Bedenken wurde bereit mehr Geld in die Märkte gespült. Eine unmittelbare, wenn auch positive Auswirkung der Krise, ist der Fall des Ölpreises diese Woche. Analysten gehen davon aus, dass Japan weniger Öl in Zukunft verbrauchen wird - dementsprechend sank der Ölpreis.
Die Reaktion hofft, dass der Unfall glimpflich verlaufen wird und ist in Gedanken bei den Opfern der schweren Tragödie.
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Das ist alles nur Panikmache. Da sieht man wieder mal, wieviel Geld unter der Bevölkerung ist. Sie sollen es lieber an die armen Japaner spenden.
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