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Der Schweinegrippe-Impfstoff - Die Inhaltsstoffe & Nebenwirkungen

Die Europäische Zulassungsbehörde für Arzneimittel (EMEA) hat die Impfstoffe gegen Schweinegrippe sowie deren Inhaltsstoffe und Nebenwirkungen öffentlich bekannt gegeben. Somit kann man sich nun über die Impfung gegen die Schweinegrippe (H1N1-Virus) ausreichend informieren. Wir stellen die verschiedenen Impfstoffe vor und informieren über deren Inhaltsstoffe und Nebenwirkungen.

Auf dem Markt stehen momentan drei Impfstoffe zur Verfügung.  Celvapan von Baxter, Focetria von Novartis und Pandemrix von GlaxoSmithKline.


Die Aktzeptanz der Deutschen gegenüber der Schweinegrippe-Impfung
ist momentan sehr gering. Durch die schnelle Ausbreitung der
Grippewelle steigt jedoch die Impfbereitschaft der Bevölkerung.

Die Inhaltsstoffe der Schweinegrippe-Impfstoffe

Die Inhaltsstoffe der einzelnen Impfungen gegen die Schweinegrippe sind unterschiedlich, z. B. enthält Celvapan neben dem Antigen Trometamol auch Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke und Polysorbat 80.

Focetria enthält neben einem Oberflächenantigen, Neuroaminidase, Squalen, Polysorbat 80 und Sorbitan-Trioleat. Sonstige Bestandteile sind Thiomersal.

In dem dritten gegen die Schweinegrippe entwickelten Impfstoff, Pandemrix, werden die Inhaltsstoffe aus 2 Flaschen gemischt:

Die 1. Durchstechflasche mit Suspension enthält:
Polysorbat 80
Octoxynol 10
Thiomersal
Natriumchlorid (NaCl)14
Natriummonohydrogenphosphat (Na2HPO4)
Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4)
Kaliumchlorid (KCl)
Magnesiumchlorid (MgCl2)
Wasser für Injektionszwecke


Die 2. Durchstechflasche mit Emulsion enthält:
Natriumchlorid (NaCl)
Natriummonohydrogenphosphat (Na2HPO4)
Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4)
Kaliumchlorid (KCl)
Wasser für Injektionszwecke

Die Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung

Nebenwirkungen treten bei allen drei Impfstoffen aufgrund der Inhaltsstoffe auf und gleichen bzw. ähneln sich.

Häufig trat auf:
- Schmerzen und Rötungen sowie Gewebeverhärtungen an der Einstichstelle,
- Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Husten, Kopfschmerzen, Schwindel, Drehschwindel, Schüttelfrost, Halsweh, Müdigkeit, allgemeines Krankheitsgefühl, laufende Nase und Schwitzen.

Gelegentlich trat auf
- Schlafschwierigkeiten, geschwollene Drüsen, Bindehautentzündung, Hörsturz, eingeschränkte Wahrnehmung von Schmerz, Kälte oder Wärme,
- verringerter Blutdruck, Kurzatmigkeit,
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- Ausschlag, Juckreiz (Nesselsucht).

Selten trat auf
- Krampfanfälle, Nervenschmerzen (Stechen)
- niedrige Anzahl an Blutplättchen

Sehr selten trat auf
- Entzündungen des Rückenmarks und Gehirns,
- Nierenprobleme
- Guillain-Barré-Syndrom

Es besteht seit 26. Oktober 2009 die Möglichkeit, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Wer sich nicht sicher ist, ob er den Impfstoff bzw. dessen Inhaltsstoffe verträgt, sollte die von der EMEA im Internet veröffentlichten Beipackzettel nochmals lesen, zumal das Antigen in Hühnereiern gezüchtet wird und somit für Allergiker die Impfung gegen die Schweinegrippe (H1N1) nicht empfehlenswert ist.

 

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