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Schweinegrippe in Deutschland - Schwangere, Alte und Kranke besonders gefährdet

Schleichende Invasion mit mancherlei Folgen

So ist das nun einmal mit Epidemien, erst tut sich nur ganz wenig, dann ein  bisschen mehr, dann scheint es sich wieder zu bessern und auf einmal macht es Wuff und man hat das Malheur an jeder Ecke!
Nun, wie weit bei uns in Deutschland die Schweinegrippe gediehen ist, lässt sich nicht so ganz genau sagen, die Statistikticker und Hochrechnungszahlen gehen täglich durch die Medien und in Urlaubszeiten wie den jetzigen, hat die Verbreitung der H1N1 Viren natürlich Hochkonjunktur.
Interessant ist dabei aber doch zu beobachten und wieder zu lesen, was man alles gegen diese scheußliche Sache machen kann und tun soll – klingt wie früher nach den Regeln bester Kinderstube:
•    nach dem Toilettenbesuch die Hände wäschen,
•    keine Stoffhandtücher benutzen,
•    Türklinken mit dem Ellenbogen bedienen,
•    nicht in die Hand husten, sondern ein Taschentuch vor dem Mund halten,
•    nicht in die Menge niesen und
•    Sauberkeit groß schreiben!
Hygieneregeln also allenthalben, wer kennt sie nicht! Kommt gleich nach den Löffel zum Mund und nicht anders herum oder, wie ich meinen Vater in Erinnerung habe, der früher ständig hinter uns die Lichtschalter herunter drückt, ganz zu schweigen von den verzweifelten Versuchen, die Telefonkosten seiner pubertierenden Kinderschar in Schach zu halten…….

Doch zurück zur Schweinegrippe. Schwangere sind besonders gefährdet, viele alte und sowieso kranke Menschen haben auch kein sehr stabiles Immunsysteme, in Menschenansammlungen wird man schneller angesteckt, als in der Wüste, aber die Wüste ist weit und der zu besorgende Lebensunterhalt wird nicht nur über den PC erwirtschaftet, sondern natürlich muss man raus auf die Straße und unter die Leute, Schweinegrippe hin oder her.

Vielleicht härtet aber der täglich Umgang auch ab und positives Denken nebst fröhlichem Optimismus sind sicher ebenso hilfreich. Und so, wie es von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) heute mitgeteilt wird, entwickeln die meisten Infizierten nur leichte Symptome. Panikmache ist also keineswegs angesagt. Sterben doch viel mehr Menschen im Straßenverkehr, an der herkömmlichen Grippe oder an zig anderen Möglichkeiten. Auch das Altern birgt ja Gefahren, denen man auf die Dauer leider nicht entgehen kann.

Panikmache ist daher kein gutes Hilfsmittel, den Urlaub verschieben, ist auch blöd und der Gedanken an eine Impfung wird sicher ebenso nicht jedem Bürger gefallen, denn auch damit ist nicht alles erschlagen, was krank machen kann.

Trotzdem ist die erhöhte Zahl registrierter Fälle der letzten Tage - um etwa ein Drittel auf ca. 2.500 Patienten - eine ernsthaft zu beobachtende Größe. Und die Verdopplung der Fälle auf Mallorca stimmt gewiss nicht gerade fröhlich.

Besonders erstaunlich fanden wir auch die Nachricht, dass die arabischen Gesundheitsminister Einschränkungen für Wallfahrten der Muslime nach Mekka beschlossen. Mit anderen Worten und ganz streng genommen heißt es da: Menschen über 65 und Kinder unter 12 Jahren sowie chronisch Kranke, dürfen bis auf Weiteres keine Pilgerreisen mehr nach Saudi Arabien unternehmen! Als machte die Wirtschaftskrise nicht schon genug Umsatzhoffnungen kaputt, jetzt auch noch das Dilemma mit den sowieso schon ungeliebten Schweinen. Grippe hin, Grippe her.

So empfehlen wir denn in diesen Tagen - neben all den Hygiene-Ideen, die zu berücksichtigen in jedem Fall sinnvoll sind – zur Erheiterung und Stimmungsaufhellung den Spruch: „Lieber reich und gesund als arm und krank“. Immerhin ein Mantra, mit dem wir uns zum Schluss dieses ollen Themas der Zustimmung unserer schmunzelnden Leser gewiss sein können.

 

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