Skip to main content

Schneechaos in Deutschland: Noch mehr Schnee und Eis erwartet

Der richtige Winter kommt erst noch - Die Visitenkarte 2010 ist weiß und kalt


Schnee auf der Poppelsdorfer Allee
Die Poppelsdorfer-Allee in Bonn ist in einen zarten Schneemantel
gehüllt - Ist dies die Ruhe vor dem Sturm? - Foto: privat


Millionen und Abermillionen von eigentlich kunstvollen und hübschen feinsten Eiskristallen beschert uns die aktuelle Wetterdame „Daisy“ ab Freitag, also viel Schnee und Eis! Sehr viel, wie die Wettermänner und Wetterfrauen verkünden und warnen. Denn dann soll es so stark schneien, wie seit Jahren nicht mehr. Und das für viele Tage. Was bis heute an Schnee und eisigen Straßen den Winter 2009/2010 charakterisiert, das soll nichts sein gegen das, was uns „Daisy“ noch bescheren wird. Da ist von „riesigen Schneemengen“ die Rede.



Eigentlich ist dann richtig Winter, so, wie er seit Jahren erhofft wird. Doch wenn er dann kommen soll, so richtig und reichlich mit hohem Schnee und eisiger Kälte, dann wird wohl nicht nur Deutschland im Schnee-Chaos versinken. Ob dann alle noch dieses Winterwunderland, mit dem das neue Jahr 2010 uns beschert, so lieben werden, bleibt abzuwarten. Winterweiß soll es bis Mitte Januar bleiben, und das moderne Verkehrsmittel wie die Autos selbst mit Winterreifen bestückt, wird dann für Chaos auf den Straßen sorgen. Am besten noch rasch Schneeketten besorgen wer keine hat.

Oder überlegen, ob man alles im Haushalt hat, damit kein Einkaufen gerade im Tiefschnee nötig ist. Jetzt ist gerade noch Zeit dafür, auch wenn der Wind schon eisig bläst. Nun haben wir also das, was man jahrelang nicht als Winter beschreiben konnte. Für viele ist es ein schönes Wintermärchen, doch für diejenigen, die auf die modernen Verkehrsmitteln, auf Flugzeuge und Autos, angewiesen sind, hört das Märchenhafte auf, denn ganz so ungefährlich ist eine riesige Schneelandschaft in unserer heutigen Zeit mit hunderten von Kilometern Staus auf den Autobahnen nicht.

Wer Zeit hat und sich in der sicherlich schönen Natur-Winterlandschaft mit Wanderungen oder Langskilauf in warmer Winterkleidung verpackt vergnügen kann, der hat Glück. Der kann nicht von Chaos sprechen. Doch Großstädte 2010 sind nicht gerüstet für dieses Naturereignis.

Ganz gelassen sieht Uroma diesem „Schneechaos“ und der Eiseskälte entgegen. Die fast 97-Jährige alte Dame erinnert sich: „Das hatten wir früher in jedem Winter. Unser Haus war fast bis zum Dach eingeschneit. Mein Vater musste sich anleinen, damit er nach dem Schneeschippen im Schneesturm die Haustüre wiederfand. Und draußen heulten die Wölfe. Warum regt Ihr Euch eigentlich so auf?“

Also warten wir ab, dichten Fenster und Haustüre feste zu, lassen die Rollläden herunter, hoffen, dass der Strom nicht ausfällt, beneiden diejenigen, die noch einen extra Holzofen haben für Zusatzwärme und horten genügend Lebensmittel, wenn wir völlig eingeschneit werden sollten.
Uromas Gelassenheit sollte auch auf uns abfärben. Schließlich ist Schnee die häufigste Form des festen Niederschlags, der aus feinsten Eiskristallen besteht. Und die sehen ja eigentlich wunderschön aus, oder?

 

Frage & Antwort Community


Melde Dich jetzt in unserer Community an und stelle Deine persönliche Frage!

Egal ob Urlaub und Hotels, Essen & Trinken oder die neuesten Fernseh- und Unterhaltungstrends -

Hier ist für jeden etwas dabei!
Jetzt mitdiskutieren!
 

Ihre Meinung ist gefragt - Jetzt mitdiskutieren:

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Weitere Informationen über Formatierungsoptionen
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Mehr zum Thema