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Schlösser in Bayern - Die Sommersaison hat begonnen

In Bayerns 45 Schlössern, Burgen und Residenzen und den Gärten hat die Sommersaison begonnen
Für überraschende Schönheiten hat der Freistaat jetzt die Türen geöffnet


Blausternchen Bayern
Sie sind zauberhafte Blumen, diese Blausternchen im Schlosspark Ellingen, die in Bayern den Frühling einläuten. © Bayerische Schlösserverwaltung,
Foto: Daniel Mooz, www.schloesser.bayern.de



Von Dorothea F. Voigtländer


Nein, es ist kein Aprilscherz: Der Winter ist für Bayern am 1. April vorbei, das ist genau das Datum, wenn die Türen der Schlösser geöffnet werden, wenn die Gärten in bunten Blütenprachten erstrahlen, wenn die Besucher den Freistaat Bayern erneut auf ihre Lieblingsliste für Kurzurlaube oder auch gar den Jahresurlaub auserwählen. Im vergangenen Jahr konnte der Tourismus in Bayern sich bis an die Spitze der Beliebtheit „Urlaub in Deutschland“setzen, ein schönes Bundesland mit vielen Schönheiten und wirklich schönen Überraschungen in jeder Jahreszeit.


Der Beginn macht der Frühling, denn wie jedes Jahr eröffnet die Bayerische Schlösserverwaltung zum 1. April ihre Sommersaison. Fast alle der  45 Schlösser, Burgen und Residenzen erweitern ihre Öffnungszeiten und haben nun täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Schlösser und Künstlerhäuser, die im Winter geschlossen waren, öffnen jetzt wieder für die Besucher. Da lockt beispielsweise das Alte Schloss Eremitage in Bayreuth, die Parkburgen im Nymphenburger Schlosspark, das Gartenkunstmuseum in Schloss Fantaisie in Donndorf, die Bavaria auf der Theresienwiese in München oder das Künstlerhaus Gasteiger am Ammersee. Auch Schloss Höchstädt öffnet wieder seine Tore, wo man sich bereits mit großem Aufwand und Engagement auf den Höhepunkt der Saison vorbereitet: nämlich die Eröffnung des ersten Museums Deutscher Fayencen am 30. April. Als letztes wird dann im Juni das Schachenhaus seine Pforten öffnen. In 1800 Metern Höhe herrscht allerdings jetzt noch tiefster Winter, der aber bald Stück für Stück Abschied nehmen muss.

Bayern Schloss Höchstädt
Was mag wohl hinter diesen alten Schlossmauern von Höchstädt an der Donau zu entdecken sein? Für Überraschungen und viel Geschichte sind die bayerischen Schlösser immer gut.
© Bayerische Schlösserverwaltung, www.schloss-hoechstaedt.de


 Die Bayern locken in der Frühlingszeit, denn gerade jetzt beginnt die schönste Zeit in den historischen Gärten und Parks: Die Brunnen werden von ihren Einhausungen befreit, zum Beispiel im Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt. Pünktlich zur Eröffnung der Sommersaison blühen auch wieder die Blausternchen im Schlosspark Ellingen: Ein leuchtendes blau-violettes Blütenmeer unter mächtigen Buchen begrüßt den Frühling. Ein Meer von blauen Blumen, ein wahrer Blütentraum.

Und was viele nicht wissen: Die kleine Zwiebelblume mit botanischem Namen Scilla bifolia zählt zu den ersten Blühern im Jahr, die auch an schattigen Plätzen gedeihen. Der Ellinger Schlosspark ist bekannt für seine Blausternchenblüte. Man sollte keine Zeit verlieren, dieses kleine Gartenparadies zu besuchen: Spätestens nach drei Wochen ist von der Blütenpracht nichts mehr zu sehen. Leider. Dafür entfalten sich andere bunte Blütenprachten.


Schloß Bayern Bunz
Nicht zu vergessen die berühmte Eremitage in Bayreuth, wo jeder Schritt über Geschichte erzählt. © Bayerische Schlösserverwaltung,
Foto: Achim Bunz, www.schloesser.bayern.de



Alle Informationen zu den einzelnen Museen und Gärten finden Sie unter www.schloesser.bayern.de oder in der Besucherinformations-Broschüre der Schlösserverwaltung (bestellbar unter 089-17908-0).
 

 

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