
Bleiben am 2.Mai die Briefkästen leer?
Die Deutsche Post mit Sitz in Bonn, forderte ihre Mitarbeiter auf, gegen den Ausstand zu stimmen. Als Quasi- Monopolist haben die Post-Mitarbeiter eine besondere Verantwortung gegenüber den Verbrauchern, warnte auch die Monopolkommission.
Die Gewerkschaft Ver.di hatte bereits in den vergangenen Tagen Warnstreiks durchgeführt.
Infolge dessen blieben Millionen Briefe und Pakete unbearbeitet liegen.
Die Verbraucher würde ein Streik doppelt treffen, weil sie ihren Postversand nicht über die Deutsche Post abwickeln kann. Zum anderen habe der Mindestlohn die Zahl der Post- Konkurrenten deutlich gesenkt. Justus Haucap Kommissionsmitglied fordert angesichts des Tarifkampfs eine umfassende Liberalisierung des Postmarkts. Der Tarifkonflikt zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, mehr Wettbewerb zu Gunsten der Verbraucher auf dem Postmarkt zu haben. Die Urabstimmung soll bis Dienstag dauern, am Mittwoch wird das Ergebnis verkündet. Laut Ver.di könnte dann ein Streik am 2.Mai beginnen.
Beitragsdatum: 26. April 2008



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