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Kunst & Kultur

Amy Winehouse tot - Download, CD & DVD gefragt wie nie

Große Trauer um Amy Winehouse – ihre Songs sind gefragt wie nie

Amy Winehouse starb diesen Samstag im Alter von nur 27 Jahren - Foto: prphotos

Mehr denn je ist in diesen Tagen die Nachfrage nach den Songs, Liedern und Alben von Amy Winehouse gestiegen. Die erst kürzlich plötzlich verstorbene 27-jährige Sängerin war unbestritten eine großartige Sängerin und Künstlerin, aber ihr verhängnisvoller Drogen- und Alkoholkonsum machten allem Anschein nach ihrer Gesundheit seit längerer Zeit zu schaffen.

Immer wieder gingen Fotos und Berichte um die Welt, in denen eine Amy zu sehen war, die sichtlich angegriffen von dem Teufelszeug, mit den Folgen ihrer Sucht zu kämpfen hatte. Zuletzt war dann auch die musikalische Karriere bedroht und gab ihr keinen Halt mehr, denn ihre Fans hätten sie bestimmt nicht ausgepfiffen, wenn nicht erheblicher Grund dazu bestanden hätte.

Nun, die eigentliche Todesursache wird erst noch bekannt gegeben, wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind. Derweil aber trauern ihre Eltern, und auch die Fans können nicht fassen, dass sie nicht mehr unter den Lebenden weilt. Jeden Tag werden mehr Blumen und Kerzen vor ihrem Haus im Londoner Stadtteil Camden nieder gelegt.
 

August Macke Ausstellung: „August Macke – ganz privat“

Im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers in Bonn werden bisher unbekannte Werke des Künstlers aus Privatbesitz gezeigt - Ausstellung in Bonn - 07.Oktober 2010 – 06. Februar 2011

Von Dorothea F. Voigtländer

Diese Studie zeigt ein Selbstbildnis des Künstlers August Macke aus dem Jahre 1907. © Macke-Haus, BonnEs ist eine Premiere ganz besonderer Art, denn  aus Privatbesitz  werden zum ersten Mal Werke von August Macke (1887 – 1914) einer  breiten Öffentlichkeit zugänglich.  Dadurch wird ein tiefer Einblick in die künstlerische Arbeit und in die facettenreiche Persönlichkeit des Künstlers in seiner Familie und im Freundeskreis möglich. „August Macke – ganz privat“ . Die hier gezeigten Werke in seinem ehemaligen Wohnhaus in der  Bornheimer Straße in Bonn erlauben einen intimen Blick auf den temperamentvollen und auch den nachdenklichen Menschen August Macke.

So kann man diese Werkschau auch eine Reise durch das Leben dieses Künstlers nennen. Es sind eindrucksvolle Bilder, und auch Fotografien, die das Bild von ihm abrunden und auch Zitate von und über August Macke. Diese Biografie ganz eigener Art beginnt mit dem Sechzehnjährigen, als ihn „seine“ Kunst schon fest im Griff hatte, dann seine Suche und seine Experimente nach immer eigenen Ausdrucksformen. Seine temperamentvolle Farbfreudigkeit springt förmlich aus alle seinen Arbeiten heraus, und die jeweilige Stimmung in seinen verschiedenen Lebensstationen wird deutlich. Auf seinem ihm eigenen Weg findet er eine für die damalige Zeit selbstbewusste und auch neue Kunstsprache.

Kunstauktion: Alte Meister und Antiquitäten als Wertanlage

Hoch im Kurs sind gefragte Wertanlagen Alter Meister und Antiquitäten bei der jüngsten Auktion im Dorotheum - und auch die Preise waren wahrhaft „königlich“

 

Giovanni Francesco Barbieri, Il Guercino (1591 - 1666), König David übergibt seinen Brief an Uriah, erzielter Preis € 329.300 (gemeinsam mit „David und Abigail“). © Dorotheum


Von Dorothea F. Voigtländer

Der Trend machte sich schon seit einigen Monaten bemerkbar: Die sogenannte „Aktie an der Wand“, Alte Meister als Wertanlage in einer Zeit der weltumspannenden Geldunsicherheit, das steht hoch im Kurs. Da ist auch so mancher Kunstfreund bereit, „königliche Preise“ zu bieten und auf den Auktionstisch zu legen. Grundlegendes Fazit ist im Haupthaus Dorotheum in Wien, in den deutschen Dependancen in Düsseldorf und München: Alte Meister und Antiquitäten sind ganz klar gefragte Wertanlagen.

Glanz und Glück bei den Opernfestspielen München

Liebestrank

Von Ute Fischbach-Kirchgraber

 Mit einer Überraschung begannen die Münchner Opernfestspiele. Denn wer auf irgendwelche skandalösen Regie-Exzesse wie die pinkelnden Hexen in "Macbeth" wartete, sah sich gründlich enttäuscht. Die Eröffnungspremiere von "Tosca" in der Regie von Luc Bondy (bereits Metropolitan und Scala erprobt), überließ nämlich Puccinis überwältigender Musik das Feld und beschränkte sich darauf, den Sängern eine kluge Kammerspiel-Atmosphäre zu eröffnen. Und um ein Kammerspiel geht es ja, wenn die eifersüchtige Tosca hinter ihrem geliebten Maler Mario Cavaradossi her spioniert und dem bösen Baron Scarpia damit auf dem Präsentierteller serviert. Bedrückend das enge hohe Bühnenbild, das Kirche und Verließ gleichermaßen bedeutet, der beängstigende Prunk mit dem die Geistlichen ihre Prozession mit der Mutter Gottes veranstalten, die sich Scarpia in seinem Machtrausch einfach krallt, ehe er sich nach eher lustlosem Geplänkel mit ein paar Damen des horizontalen Gewerbes an Tosca heranmacht.

Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum in Düren wiedereröffnet

Düren feiert großartige Wiedereröffnung des Leopold-Hoesch-Museums und des Papiermuseums unter einem Dach - duales Museumskonzept mit nachhaltiger Wirkung
 


Der Bürgermeister der Stadt Düren, Paul Larue, begrüßt die Gäste
anlässlich der Wiedereröffnung des Leopold-Hoesch-Museums

 

Nach über dreijährigen Umbauzeit wurde das Leopold-Hoesch-Museum und sein - als Peill-Forum bezeichneter - Anbau in Düren am 27. Juni 2010 wieder eröffnet. Düren feierte eine grandiose Vernissage mit vielen Künstlern und Gästen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern - in Anwesenheit des Bürgermeisters der Stadt Düren, Paul Larue, des Staatssekretärs für Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (seine Rede als PDF), des (ehem.) Innenministers NRW, Dr. Ingo Wolf, des Vorstandsmitglieds der Peill-Stiftung, Dr. Eberhard Peill und der Museumsdirektorin, Dr. Renate Goldmann.

Ausstellung: „Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen“

In Bonn sind die Römer immer dabei – sogar eine „Bonna“ gab es schon! Auf römische Art.
Nur nicht in der Erde wühlen, die Römer kommen immer wieder



Bonn Römer Silberfibel Gewandspange
Eine wunderschöne silberne Gewandspange, Fibel genant, wurde mitten in Bonn gefunden. Sie stammt aus dem 1., Jahrhundert n. Chr. Foto: Landschaftsverband Rheinland, M. Thuns

Von Dorothea F. Voigtländer

Sie sind immer da. Nicht nur in den Geschichtsbüchern, nicht nur aus den Erzählungen. Ja, die Römer waren in Bonn, hatten hier ihr Lager (castra), wohnten hier und an der Ahr, wo es eine wunderschöne Römervilla gibt, bauten als erste Wein an der Ahr an und zeigten der Urbevölkerung, wie das geht.

Hildesheimer Dom und St. Michaelis Kirche: Seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe

Außergewöhnliche Zeugnisse der religiösen Kunst im Heiligen Römischen Reich


Von Dorothea F. Voigtländer

Hildesheimer Dom Großansicht mit Leuten

Kunstauktionen: Die „Aktie an der Wand“ als Wert-Sicherung gegen den Währungsverfall

Triumphale Erfolge bei der Mai-Auktion 2010 im Dorotheum

Fazit: Von Rekordergebnissen und einer Auktionswoche der Superlative war die Rede



Chandelier Dorotheum 2010
Dieser außergewöhnliche Entwurf eines Leuchters (Chandelier) stammt von Zaha Hadid und Patrick Schumacher aus dem Jahre 2005 und wurde versteigert für € 151.800. © Dorotheum

Von Dorothea F. Voigtländer

Mit einer großartigen Sensation wartete die Mai-Auktionswoche 2010 im Dorotheum auf: Es war die historisch beste Versteigerung von Silber, Design und Moderner Kunst, was für strahlende Gesichter im Dorotheum sorgte. Man sprach von einem Rekord. Mit einer Auktionswoche der Superlative wartete das Dorotheum vom 17. bis 21. Mai 2010 auf. Höhepunkt der Woche bildete die Auktion Moderner Kunst, die ein hervorragendes Rekordergebnis einspielte.

Schlösser in Bayern - Die Sommersaison hat begonnen

In Bayerns 45 Schlössern, Burgen und Residenzen und den Gärten hat die Sommersaison begonnen
Für überraschende Schönheiten hat der Freistaat jetzt die Türen geöffnet


Blausternchen Bayern
Sie sind zauberhafte Blumen, diese Blausternchen im Schlosspark Ellingen, die in Bayern den Frühling einläuten. © Bayerische Schlösserverwaltung,
Foto: Daniel Mooz, www.schloesser.bayern.de



Von Dorothea F. Voigtländer


Nein, es ist kein Aprilscherz: Der Winter ist für Bayern am 1. April vorbei, das ist genau das Datum, wenn die Türen der Schlösser geöffnet werden, wenn die Gärten in bunten Blütenprachten erstrahlen, wenn die Besucher den Freistaat Bayern erneut auf ihre Lieblingsliste für Kurzurlaube oder auch gar den Jahresurlaub auserwählen. Im vergangenen Jahr konnte der Tourismus in Bayern sich bis an die Spitze der Beliebtheit „Urlaub in Deutschland“setzen, ein schönes Bundesland mit vielen Schönheiten und wirklich schönen Überraschungen in jeder Jahreszeit.

Museum Folkwang in Essen erstrahlt in neuem Glanz

Ausstellung vom 20. März bis 25. Juli 2010 -
Viele „verschwundene Bilder“ nach 70 Jahren wieder zu sehen

Folkwang Museum Essen
Franc Marcs "Weidende Pferde IV" (Die roten Pferde), 1911
© President and Fellows of Harvard College / Foto: Rick Stafford

Was war das für eine schreckliche Sache, als Hitler und seine Schergen die Säuberungskrieg genannte Plünderungsaktion starteten und in 101 Museen 17.000 (in Worten: siebzehntausend) Kunstwerke beschlagnahmten. Und so verlor das Museum Folkwang in Essen 1937 1.400 (in Worten eintausendvierhundert) hinreißend schöne und wertvolle Gemälde, Skulpturen und Grafiken, die die Nazis als hässliche und primitive, also entartete Kunst deklarierte hatten, um sie sich unter den Nagel zu reißen und auf dem Weltmarkt zu verkaufen, denn Geld für den Krieg wurde ständig mehr gebraucht.