Skip to main content

Kosmetik selber machen: Natürlich schön durch selbstgemachte Kosmetika

Allergien können gut bekämpft werden


Alle Welt spricht von Allergien. Wenn man sich so umhört. Scheint es geradezu eine Volkskrankheit geworden zu sein, denn immer mehr Menschen sind von Allergien aus alle möglichen Grünen betroffen. Schätzungen zufolge geht die Zahl der Betroffenen in die Millionenhöhe. Kaum verwunderlich: Wurden doch bislang offiziell bereits 20.000 Stoffe identifiziert, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Angefangen vom Hühnereiweiß über diverse Metalle und Pollen bis hin zu Kosmetika.

Kosmetik selber machen
Voller Freude über das gute Ergebnis: Mit der selbstgefertigten Creme zeigt sich keine Allergie. © Redaktion Supress

Leider können auch Schönheitsmittel Substanzen enthalten, die so manche Frau oder mancher Mann nicht vertragen kann und die Allergien hervorrufen. Nach Informationen der Stiftung Warentest gehören dazu zum Beispiel die Konservierungsstoffe Chlorhexidin, Quaternium 15 und Diazolidinyl. Seit 1997 müssen derartige Stoffe, die allergische Reaktionen auslösen können, auf der Verpackung vermerkt werden. Eine Erleichterung für alle Allergiker: Sie können mit Hilfe der sogenannten INCI-Liste (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) die Kosmetika aussuchen, die ihre Allergen nicht enthalten. Nähere Informationen hierzu gibt es im Internet unter der Adresse www.lebensmittel.org.

Wer allerdings kein Interesse hat, mit der Liste in der Hand in den Fachgeschäften nach der passenden Creme oder dem richtigen Duftwasser zu suchen, der kann seine Kosmetik auch aus einigen wenigen Rohstoffen ganz einfach selbst zubereiten. Fünf bis sechs natürliche Zutaten nach Anweisung zusammengemischt, fertig ist das Gesichtswasser oder die Nachtcreme. Entsprechende Rezeptvorschläge für die Kosmetik aus eigener Produktion gibt es im Buchhandel oder im Internet z. B. unter www.spinnrad.de.

Hier nur ein Beispiel für eine ausgezeichnete Tagescreme, die auch von Mannequins verwendet wird: die Erdnuss-Creme. Benötigt werden 30g Erdnussöl, 2 Kaffeelöffel Lanolin anhydrid (Wollwachs-Alkohol), 3g Bienenwachs, 5g Kakaobutter, 40g Rosenwasser und 3 Tropfen Lavendelöl. Die Zubereitung: Wollwachs-Alkohol, Bienenwachs und Kakaobutter im kochenden Wasserbad schmelzen; Erdnussöl hinzufügen und alles auf 60 Grad erwärmen. Inzwischen auch das Rosenwasser auf 60 Grad erwärmen. Die Schmelze vom Feuer nehmen, das Rosenwasser hinzufügt und auf kleinster Stufe mit dem Handrührmixer kalt rühren. Sobald die Mischung handwarm abgekühlt ist, das Lavendelöl hinzufügen und rühren, bis die Creme fest ist. Anschließend die Masse in einen Cremetopf abfüllen. Am besten sollten selbstgemachte Kosmetika in braunen, lichtundurchlässigen Gläsern aufbewahrt werden. Sie können im Gegensatz zu Kunststoffbehältern ausgekocht werden und sind außerdem hundertprozentig sauerstoffdicht. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Kosmetika über einen längeren Zeitraum verwendbar sind.



Beitragsdatum: 17. Februar 2010

Ihre Meinung ist gefragt - Jetzt mitdiskutieren:

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Weitere Informationen über Formatierungsoptionen
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Mehr zum Thema