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"Kindle" - Der E-Book-Reader von Amazon

Das perfekte Geburtstagsgeschenk auch für Technik-Muffel

Die eingesetzte Technologie "elektronic Ink" verspricht ein flackerfreies und somit augenschonendes Leseerlebnis.Sie kennen Leseratten? Jemanden der schon sehr viele Bücher in seinem Besitz hat und Ihnen nahe genug steht, dass Sie für ihn ein wenig mehr als Geburtstagsgeschenk ausgeben möchten, als für ein Buch? Verschenken Sie DAS deluxe-Geschenk, über das sich das Geburtstagskind noch lange freuen wird!

E-Book-Reader sind derzeit groß im Kommen. Doch was unterscheidet sie von Tablet-PC`s, die ebenfalls aktuell wie warme Semmel über den Ladentisch gehen und im Verhältnis doch so vieles mehr können? Es sind zwei ganz verschiedene Geräte, die sich hauptsächlich in der eingesetzten Display-Technologie voneinander unterscheiden. Bei Tablet-PCs wird wie bei Handys, Notebooks und Computerbildschirmen eine LED Beleuchtung eingesetzt. Sie können damit zwar auch im Dunkeln lesen, aber besonders bei niedriger Raumbeleuchtung wird das Lesen sehr schnell anstrengend für die Augen. Aus diesem Grund drucken viele Leute lange Texte zum Lesen einfach aus. Hier haben Amazon und Co. Abhilfe geschaffen: Viele E-Book-Reader, wie das Amazon Kindle bedienen sich einer Technologie, die "elektronic Ink" genannt wird. Kein Flimmern, keine LEDs - wie der Name schons sagt, sieht der Bildschirm so aus wie eine "richtige" Zeitung. Zuerst meint man, es wäre noch eine Schutzfolie auf dem Gerät, die man abziehen müsste, doch später wird klar, dass es sich wirklich um das flimmerfreie Display handelt.




Derzeit gibt es so einige E-Books auf dem Markt, nennenswert sind nur jene, welche sich auch der Electronik-Ink Technologie bedienen. Dazu gehören das Gerät von Sony, die Vorreiter dieser Technologie, das E-Book von Thalia und das Amazon Kindle. Sonys Gerät kann alle gängigen E-Book Formate darstellen, ist im Design jedoch einem altertümlichen Handy ähnlich und auch ein wenig klobig im Vergleich zum Kindle. Der E-Book-Reader von Thalia versucht damit zu trumpfen günstiger zu sein und einen Touchscreen zu haben. Allerdings ist die Tastatur vom Kindle viel komfortabler, es verwendet auch nicht E-Ink, sondern eine vergleichbare Technologie von Sipix, welche jedoch bei weitem nicht an die Qualität herankommt und reflektiert. Der einzige große Pluspunkt des Thalia E-books ist die große Anzahl an deutschsprachigen Büchern, interessant für diejenigen ohne Englischkenntnisse. Ungeschlagen in den Augen von deutschland-deluxe ist das Amazon Kindle. Es hat eine exzellente Bildqualität, was bei diesen Geräten das Allerwichtigste ist. Desweiteren ist es mit W-Lan ausgestattet und per Mobilfunk an das Amazon Whispernet angeschlossen. Damit kann der der Verbraucher, auch ohne W-Lan in der Nähe zu haben, auf Kosten von Amazon im Amazonshop surfen und nach Büchern suchen. Hat sich der Kunde für ein Buch entschieden, kann er es mit einem Klick kaufen und es steht innerhalb von wenigen Sekunden auf dem Gerät zur Verfügung. Es ist auch möglich sich ein Sample, eine Leseprobe vorweg zu bestellen, um zu sehen ob man das Buch, den Schreibstil wirklich mag.

 

Die flache und leichte Bauweise des "Kindles" von Amazon lässt das Gerät zum täglichen Begleiter werdenEmpfehlenswert ist das Amazon Kindle vor allem für diejenigen, die gerne auf Englisch lesen oder Klassiker bevorzugen. Das Amazon-Kindle bietet nämlich bisher nur begrenzt deutschsprachige Literatur, allerdings gibt es auf Seiten wie dem Gutenbergprojekt.org die Möglichkeit sich Klassiker, die vor 1929 geschrieben wurden und somit nicht dem allgemeinen Copyright unterliegen, kostenlos herunter zu laden. Auch ein Abonnement von der FAZ oder dem Handelsblatt kann man mit dem Kindle beziehen und jeden Morgen gemütlich ohne großes Blättern seine Zeitung lesen. Für jene, welche ihr Englisch verbessern möchten, birgt das Amazon Kindle auch so manch eine Überraschung. Es kann die Texte nicht nur in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen mit amerikanischem Akzent vorlesen, sondern hat ein komplettes Oxford Dictionary integriert. Man kann damit nicht nur Wörter nachschlagen, wie man sich das allgemein vorstellt. Auf der Seite, die man aktuell liest, kann man mit dem Cursor vor ein Wort gehen und es erscheint automatisch am Bildrand eine Kurzdefinition, die man vergrößern kann. Alles in allem können wir von deutschland-deluxe das Amazon Kindle nur wärmstens als Geburtstagsgeschenk empfehlen, als Geburtstagsgeschenk für ältere Verwandte, die Schwierigkeiten haben eine große Zeitung oder einen dicken Roman zu halten, als Geburtstagsgeschenk für Menschen, die ihr Englisch aufpolieren wollen, als Geburtstagsgeschenk für Vielflieger, die nicht zu viel  Gepäck mitnehmen möchten, als Geburtstagsgeschenk für Technifreaks, die die neuste Errungenschaft besitzen wollen, für die nahestehenden Lieben oder auch für sich.

Alle Fotos - Copyright: Amazon Presseservice

 

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Vielleicht erkundigt sich die Redaktion mal, was ein Ebook und was ein Ebook-Reader oder einfach E-Reader ist, bevor sie vesuchen über Produkte zu schreiben. Man könnte meinen sie würden die aktuelle Ereader-Landschaft gar nicht kennen oder nur das eine Produkt.
In Deutschland ist im Moment der Sony (PRS-650) der beliebteste Reader,
weil er das gleiche Display, wie der Kindle 3 hat,
super schnell und mit Touchtechnik reagiert
und die in Deutschland (bislang) Quasi-Standart-Ebook-Formate (mit DRM) beherrscht.
Diese sind auf dem Kindle bislang nicht anzeigbar. Der Kindle ist im Moment vom deutschen E-Book-Markt quasi (durch Amazon) abgeschnitten.
Zeitungen sind auf den 6'' Displays gelinde gesagt nur suboptimal lesbar, weil das einfach zu klein ist.
Dafür gibt es die 9'' Klasse.
Wer, dank des im Moment auch halbwegs in Schwung kommenden Angebots, aktuelle, deutsche Ebooks lesen will, sollte meiner Meinung nach die Finger vom Kindle lassen.
Gutenberg.org in Ehren, aber
a) muss der Author mehr als 70 Jahre tot sein (damit raus aus dem Copyright) und
b) ist die Qualität der E-Books oft leider nicht die beste.
Übrigens, gerade bei der Funktionalität schlägt der Sony Reader den Kindle um Längen (meine Meinung). Der hat z.B. statt des Oxford Dictionarys 13 Wörterbücher an Bord. Ein Doppelklick auf ein Wort und man kann sich während des Lesens die Übersetzung unten auf der Seite anschauen. Das nenn' ich helle.
Schließlich gefällt mir das Design bei dem Sony deutlich besser, weil es Metall statt Plastik und eine Form in etwa wie ein Taschenbuch hat. Eben gerade soviel wie nötig aber elegant verpackt.
Und nein ich besitze noch keinen Ebook-Reader, weil ich denke, dass es noch zu früh ist. Der ganze Markt ist da im Moment immer noch im Entstehen und selbst die besten Geräte 'jetzt' werden bald von neuen und in sich wirklich runden Lösungen abgelöst werden. Early Adopter zahlen eben mindestens zweimal.
Auch dem Gerät von Sony fehlen noch Merkmale die andere Geräte schon mitbringen (Verbindungsmöglichkeiten, eigener Shop vom Gerät aus). Weiter stehen zB. Farbdisplays vor der Tür, deren Entwicklung am Markt zumindest interessant sein dürfte.

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