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Impfung gegen Schweinegrippe

Differenzierte Anwendung der Impfstoffe macht misstrauisch

Vertreter der Bundesregierung  sowie Ministerialbeamte und Beamte nachgeordneter Behörden sollen im Gegensatz zur allgemeinen Öffentlichkeit mit dem Baxter-Impfstoff „Celvapan“ gegen die sogenannte Schweinegrippe geimpft werden. Besonders pikant dabei ist der Umstand, dass auch die Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Instituts, das für die Zulassung der Impfstoffe verantwortlich ist, nicht mit dem Präparat von Glaxo Smith Kline (GSK) „Pandemrix“, welches wie „Focetria“ von Novartis einen umstrittenen Wirkverstärker enthält, versorgt werden sollen. In der Zwischenzeit war zu erfahren, nach Noch-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt habe auch Bundeskanzlerin Angela Merkel den Entschluss gefasst, sich mit dem GSK-Präparat inklusive Wirkverstärker impfen zu lassen.


Foto: Fotolia

Begonnen hatte die kontroverse Diskussion spätestens nach der Bekanntgabe, dass die Bundeswehr für ihre Soldaten den Impfstoff ohne die Zusatzstoffe (Adjuvantien) geordert hatte. In der Folge war zu erfahren, dass weitere Behörden mit dem „sauberen“ Baxter-Präparat versorgt wurden. 

Massive Vorwürfe von namhaften Kritikern

Die Kritiker von Impfung und Adjuvantien sind nicht Irgendwer. So bezeichnete der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, die ganze Angelegenheit als „Skandal, der den Menschen kaum zu vermitteln“ sei. Ludwig ging gar soweit, den Gesundheitsbehörden vorzuwerfen, einer Kampagne der Pharmakonzerne aufgesessen zu sein, die mit der vermeintlichen Bedrohung einfach Geld machen wollten. Die Impfung werfe zahlreiche Probleme auf, der Nutzen sei ungewiss.

Der Göttinger Professor Michael Kochen, Präsident der Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, rät den Hausärzten in Deutschland von der Impfung pauschal mit dem Argument ab, das Schadensrisiko überwiege den Nutzen.

Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, beschuldigt die Bundesregierung der „wissenschaftlichen Falschaussagen“. Auch für Kinder unter drei Jahren gelte wie für schwangere Frauen, der Impfstoff sei noch überhaupt nicht getestet, daher werde mit der bedenkenlosen Impfung ein unkalkulierbares Risiko eingegangen. Insbesondere der Wirkverstärker könne bei Kindern, deren Immunsystem gerne zu Überreaktionen neige, eben diese auslösen. Hartmann wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass dem Impfstoff ein Konservierungsstoff beigefügt worden sei, der Quecksilber enthalte. Das Zeug habe man bislang aus den heutigen Impfstoffen bewusst herausgehalten, so Hartmann.

Was die Verträglichkeit des GSK-Präparates in der Schwangerschaft anbelangt, so wurde das den Regierenden doch zu heiß. Aus dem Gesundheitsministerium war zu erfahren, dass mit Herstellern sowie den Gesundheitsministerien in Frankreich und den USA Gespräche geführt werden, um für schwangere Frauen Impfstoff ohne die Adjuvantien nachzukaufen.

 

 

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