Skip to main content

Eigenheim statt Altersheim

Die älteren Mitbürger wohnen im Alter lieber im Eigenheim statt im Altersheim
Fertighäuser sind auf die Bedürfnisse des Alters zugeschnitten. „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“


Eigenheim statt Altersheim
Barrierefreies Wohnen sollte schon beim Hausbau berücksichtigt werden. 
Barrierefreie Wohnhäuser zählen bei vielen Mitgliedern des Bundesverbandes
Deutscher Fertigbau zum festen Programm. Foto: HANSE HAUS/BDF



Von Dorothea F. Voigtländer


Die Gesellschaft wird immer älter, das ist keine neue Erkenntnis. Neu ist es, dass barrierefreies Wohnen gleich beim Hausbau berücksichtigt werden sollte. Schlaue Häuslebauer tun das, und wer in der Mitte des Lebens sein Eigenheim für das Alter mit seinen mehr oder weniger Beschwernissen umbaut, tut sich selbst einen großen Gefallen. Denn: laut einer bundesweiten Umfrage des Verbandes Wohneigentum, des Bauherren-Schutzbundes und des Instituts für Bauforschung Hannover wollen mehr als drei Viertel der in den eigenen vier Wänden lebenden Hausbesitzer auch im Alter in ihrem Wohneigentum bleiben. Aber: Oft werden schmale Türen und eine ungünstige Raumaufteilung zum Beispiel in Bad, Küche oder Schlafzimmer zum unüberwindbaren Problem. Teure Umbauten sind die Folge. Doch das muss nicht sein: „Moderne Holz-Fertighäuser sind dank ihrer Bauweise flexibel und lassen sich mit relativ wenig Aufwand den sich ändernden Lebensverhältnissen anpassen“, heißt es vom Bundesverband Deutscher Fertigbau mit Sitz  in Bad Honnef..

Immer mehr ältere Mitbürger wollen im Eigenheim wohnen bleiben, auch wenn die Kinder ihre eigenen Wege gegangen sind und das Haus möglicherweise zu groß geworden ist. Doch das Haus ist ihre Heimat und immer noch gilt: Ältere Menschen können nicht „entwurzelt werden“. Doch wer bis ins hohe Alter in der vertrauten Umgebung leben möchte, kommt an einem späteren Umbau meist nicht vorbei. Denn irgendwann kommen sie, die kleinen Zipperlein, und man ist nicht mehr „gut zu Fuß“. Wird das Haus dann barrierefrei umgebaut, können Senioren in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. „Das Schwätzchen beim Bäcker, die Erledigungen bei der Bank des Vertrauens, die Nähe zur Nachbarschaft, zu Freunden und Bekannten: Das ist Lebensqualität, die fit und selbständig hält. Man denke nur an die alte Weisheit „Einen alten Baum verpflanzt man nicht’“, so Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), diese Situation klar auf den Punkt bringt.

Er verweist auch darauf, dass ein schneller Umbau dank flexibler Bauweise möglich sein kann. Glücklich schätzen können sich deshalb diejenigen, die ein Holz-Fertighaus ihr Eigen nennen. Denn der barrierefreie Umbau ist mit weniger Staub und Dreck verbunden, geht in der Regel schneller und ist damit billiger als der Umbau konventionell errichteter Gebäude. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität von Holz: „Nicht tragende Wände können in einem Stück versetzt werden, um einen Raum zu vergrößern. Auch Türverbreiterungen inklusive der Verlegung von Stromleitungen sind problemlos möglich“, erklärt Dirk-Uwe Klaas. Bei der Planung und Umsetzung des Umbaus helfen die im BDF organisierten Hersteller, denn bei Ihnen gibt es alle Leistungen aus einer Hand – also auch die umfassende Unterstützung lange nach Fertigstellung des Eigenheims.

Wenn eine junge Familie einen Hauskauf plant, dann sollte sie sich von Anfang an bereits für ein komplett barrierefrei gestaltetes Fertighaus entscheiden. „Viele Hersteller unseres Verbandes bieten inzwischen Häuser an, die auf die Bedürfnisse des Alters perfekt zugeschnitten sind“, so Klaas. Dazu zählen nicht nur klassische Bungalows, bei denen das Wohnen und Arbeiten vollständig ebenerdig abläuft, sondern auch mehrstöckige Wohnhäuser, die von der praktischen Raumaufteilung und der modernen Haustechnik her den Bedürfnissen des Alters entgegenkommen. Dazu zählen zum Beispiel große Badezimmer, günstig liegende, mit einem Rollstuhl unterfahrbare Arbeitsflächen in der Küche, praktische Treppenlifte oder sogar ganze Fahrstühle. Tatsache ist nun einmal, dass jeder Mensch jeden Tag ein Stück älter wird. Wer jung ist, sollte das nicht vergessen und gleich mit in seine Eigenheimplanung übernehmen. Das erspart, wie oben geschrieben, Unannehmlichkeiten bei einem späteren Umbau. Mehr Informationen über die Möglichkeiten der modernen Fertigbauweise gibt es im Internet unter www.fertighauswelt.de.

 

Frage & Antwort Community


Melde Dich jetzt in unserer Community an und stelle Deine persönliche Frage!

Egal ob Urlaub und Hotels, Essen & Trinken oder die neuesten Fernseh- und Unterhaltungstrends -

Hier ist für jeden etwas dabei!
Jetzt mitdiskutieren!
 

Ihre Meinung ist gefragt - Jetzt mitdiskutieren:

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Weitere Informationen über Formatierungsoptionen
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.