Drei Namen, die stellvertretend für den deutschen Impressionismus stehen: Liebermann – Corinth – Slevogt
Das Publikum wird über die Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum in Köln begeistert sein

Max Liebermann, Spitalgarten in Edam, 1904, Wien, Belvedere. © Museum
Die Landschaftsmalerei war ihre Leidenschaft, und Werke ihrer Kunst zeigt das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ab dem 29. April bis zum 1. August. Die Namen dieser drei Künstler sind bekannt und auch viele Werke dieser Künstler, denen eine eigene Sonderausstallen in der rheinischen Domstadt gewidmet ist. Über 80 Werke dieser drei deutschen Impressionisten werden in der Kölner Gemäldegalerie von Liebermann, Corinth und Slevogt gezeigt. Es sind Leihgaben, die aus internationalen renommierten Häusern wie der Berliner Nationalgalerie, dem Frankfurter Städel und dem Wiener Belvedere stammen.
Es ist eine spannende Ausstellung, die hier zusammengetragen wurde, denn diese Schau belegt, wie das „Dreigestirn des deutschen Impressionismus“ völlig losgelöst gearbeitet hat von Auftragsvorstellungen irgendwelcher „Kunden“, sie arbeiteten ihre volle Kreativität nach eigenem Gutdünken und eigenem Können aus. So beweist jedes Werk für sich, dass hier mit großer Leidenschaft und Hingabe Kunst verwirklicht wurde, ohne dass sich Routine einschleichen konnte. Das macht diese Ausstellung so fühlbar spannend und kann einfühlsam auf den Betrachter wirken. So verlautet es auch von Fachleuten, dass die Landschaften daher „sicherlich auch zu den Höhepunkten ihrer Oeuvres gehören“. Dem können die Betrachter sicherlich zustimmen.

Lovis Corinth, Kaisertag in Hamburg, 1911,
Wallraf-Richartz-Museum&Fondation Corboud. © Museum
Ihre Landschaften malten alle drei, Liebermann, Corinth und Slevogt auf Reisen oder während ihrer Ferien, losgelöst von Stress und Zeitdruck. Das wird beim Betrachten spürbar. So fand Max Slevogt seine Motive in der Pfalz, auf Capri oder in Ägypten. Lovis Corinth lockte es, in der Tiroler Sommerfrische zu malen oder am Walchensee, Max Liebermann wurde von den Landschaften in Holland und später im eigenen Garten am Wannsee in Berlin gelockt, „zum Pinsel zu greifen“ und „seine Landschaften“ auf die Leinwand zu bannen. Die individuelle Entwicklung dieser drei Künstler wird mit diesen Landschaftsbildern deutlich. Es eine repräsentative Darstellung der deutschen Landschaftsmalerei vor und nach 1900.

Max Slevogt, Libysche Wüste, 1914, Mainz, Landesmuseum. © Museum
Diese Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Museum of Fine Arts, Houston, konzipiert, wo diese Ausstellung von Köln aus bis Dezember 2010 zu sehen sein wird. Doch jetzt werden diese Landschaftsbilder von Liebermann, Corinth und Slevogt erst einmal vom 29. April bis 1. August 2010 im Wallraf-Richartz-Museum &Fondadion Corboud in Köln ausgestellt:
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