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Der Porsche-Urenkel und das Geld

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Er ist Vater einer Tochter und eines Sohnes. Er ist ausgebildeter Musiktherapeut und überzeugter Anthroposoph. Er arbeitet an einer Schule für „seelenpflegebedürftige“ Kinder und Jugendliche. Er finanzierte mit rund sieben Millionen Euro vollständig den Neubau der Schule in St. Jakob am Thurn. Er veröffentlichte zwei Gedichtbände. Die Rede ist von Daniell Porsche, Urenkel von Ferdinand Porsche dem Ersten. Daniell mit zwei „ell“ deswegen, weil die Dogge seines Onkels Ferdinand Alexander, dem Erfinder des Porsche 911, Daniel mit einem „ell“ hieß. Damit sollten Verwechslungen vermieden werden, phonetisch ein eher schwieriges Unterfangen.
Es ist bemerkenswert, wenn der 34-jährige Spross eines Sportwagenadels das Geld, das er als Gesellschafter aus dem Stuttgarter Konzern ziehen kann, für benachteiligte Kinder einsetzt. Der Porsche-Cayenne-Fahrer sieht sich dabei durchaus dem Konzern verpflichtet. Schließlich hätte er ohne seine engagierte Zugehörigkeit zu dem Familienunternehmen nicht das Geld, um zu helfen. Lediglich seine tägliche Arbeit seien Autos nicht.

Porsche lebt mit Ehefrau Aglaia in der Nähe von Salzburg. Seine Familie habe ihn schon immer unterstützt. Bereits seit seiner frühen Kindheit sei ihm soziales Engagement wichtig. Er wolle eine Brücke zwischen Geld, Macht, Reichtum und sozialer Hilfe schlagen.

Foto und Text © Klaus W. Schmidt

 

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