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Bauen mit Naturmaterialien

Der Luxus für gesundes Wohnen

Trockene Bauweise mit Naturmaterialien hebt das Wohlbefinden

Von Dorothea F. Voigtländer

 BDF-Bildarchiv

Ein gemütliches Holzhaus in rot, das macht gute Laune und lädt freundlich ein. Foto: BDF-Bildarchiv

Das passiert nicht nur in alten Häusern: im Sommer riecht es vor allem in den Kellerräumen, oft auch in ausgebauten Souterrainwohnungen, muffig und feucht. An warmen und trockenen Tagen muss dann eifrig gelüftet werden, doch besonders gesund ist das sicherlich nicht. Da kann sich leicht Schimmel bilden und damit die Wohnqualität mindern sowie der Gesundheit schaden.

Wer wünscht sich da nicht den Luxus "Gesundes Wohnen". Der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. mit Sitz in Bad Honnef-Rhöndorf südlich von Bonn am Fuße des Siebengebirges, plädiert für gesundes Wohnen im Holz-Fertighaus, wo Naturmaterialien das Wohnfühlen garantieren.

Denn die Gesundheit steht an erster Stelle, und das gilt vor allem für den Hausbau. Gerade in jüngster Zeit legen die Deutschen besonderen Wert auf gesundheitliche Verträglichkeit der verwendeten Baumaterialien, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Holzabsatzfonds ermittelte.
 

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Ein großzügiges Holzhaus für eine große Familie. Foto: BDF-Bildarchiv

Die überwiegende Mehrheit der Befragten war der Meinung, dass Holz ein angenehmes Raumklima gewährleistet und für gesundes Wohnen steht. Wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. mitteilte, setzen schon lange die führenden Hersteller von Fertighäusern auf den Naturbaustoff. "Weil die Werkstoffe für Wände, Decken und Dächer von Fertighäusern aus trockenem Holz hergestellt werden, kann ein angenehmes Raumklima auf natürliche Weise entstehen", erklärt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertighaus, Dirk Uwe Klaas. Holz mäßige nämlich Veränderungen der Luftfeuchtigkeit und wirke als Puffer für feuchte und extrem trockene Luft. "Wegen ihrer günstigen wohnhygienischen Eigenschaften sind Holzfertighäuer auch für Allergiker besonders geeignet". Die warmen Holzoberflächen vermittelten außerdem ein gutes Gefühl von Behaglichkeit und Geborgenheit, das sich nicht in Messwerte fassen ließe und trotzdem das Wohlgefühl spürbar erhöhe, so Klaas.

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Luxus pur mit Wohlbefinden im Wohnzimmer. Foto: BDF-Bildarchiv

Zu den größten Problemen in einem neuen Haus zählen feuchte Wände, die Gesundheitsschäden verursachen können. Ein Risiko, das es bei Häusern in Holzbauweise nicht gibt. Fertighäuser werden in trockenen Werkhallen vorproduziert und auf der Baustelle schnell regendicht aufgebaut. "Das heißt, ein Fertighaus muss nach dem Einzug nicht erst trocken geheizt werden, sondern ist vom ersten tag an ohne gesundheitliche Bedenken bewohnbar", so Klaas.

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Die Küche ist zum Vorzeichen immer ideal. Foto: BDF-Bildarchiv

Die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau, der alle im Bundesverband organisierten Haushersteller angehören, setzt hohe Maßstäbe für die Verträglichkeit der verwendeten Baustoffe. So sind die verlangten Emissionsschutz-Grenzwerte viel strenger, als es der Gesetzgeber verlangt. Beispielsweise dürfen zum Innenraum sichtbare Holzoberflächen nicht mit chemischen Holzschutzmitteln bearbeitet werden. Auch bei der Dämmung setzen viele Haushersteller natürliche Materialien wie Holzfasern, Flachs oder Kork ein. Bauherren, die so weit wie möglich auf Chemie verzichten wollen, können mit der Holzfertig bauweise also auf Wunsch hundertprozentig naturnahe Häuser bauen.

Der BDF hat einen Internetauftritt eingerichtet. Darin berichten Baufamilien, wie positiv sich das Leben in einem Holzfertighaus auf ihr Wohlbefinden ausgewirkt hat: www.bdf-ev.de