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Ausstellung

Ausstellung: „Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen“

In Bonn sind die Römer immer dabei – sogar eine „Bonna“ gab es schon! Auf römische Art.
Nur nicht in der Erde wühlen, die Römer kommen immer wieder



Bonn Römer Silberfibel Gewandspange
Eine wunderschöne silberne Gewandspange, Fibel genant, wurde mitten in Bonn gefunden. Sie stammt aus dem 1., Jahrhundert n. Chr. Foto: Landschaftsverband Rheinland, M. Thuns

Von Dorothea F. Voigtländer

Sie sind immer da. Nicht nur in den Geschichtsbüchern, nicht nur aus den Erzählungen. Ja, die Römer waren in Bonn, hatten hier ihr Lager (castra), wohnten hier und an der Ahr, wo es eine wunderschöne Römervilla gibt, bauten als erste Wein an der Ahr an und zeigten der Urbevölkerung, wie das geht.

Museum Folkwang in Essen erstrahlt in neuem Glanz

Ausstellung vom 20. März bis 25. Juli 2010 -
Viele „verschwundene Bilder“ nach 70 Jahren wieder zu sehen

Folkwang Museum Essen
Franc Marcs "Weidende Pferde IV" (Die roten Pferde), 1911
© President and Fellows of Harvard College / Foto: Rick Stafford

Was war das für eine schreckliche Sache, als Hitler und seine Schergen die Säuberungskrieg genannte Plünderungsaktion starteten und in 101 Museen 17.000 (in Worten: siebzehntausend) Kunstwerke beschlagnahmten. Und so verlor das Museum Folkwang in Essen 1937 1.400 (in Worten eintausendvierhundert) hinreißend schöne und wertvolle Gemälde, Skulpturen und Grafiken, die die Nazis als hässliche und primitive, also entartete Kunst deklarierte hatten, um sie sich unter den Nagel zu reißen und auf dem Weltmarkt zu verkaufen, denn Geld für den Krieg wurde ständig mehr gebraucht.

Kunst Galerie Oltmanns stellt Werke dreier Maler der verschollenen Generation aus

Eine großartige Ausstellung in der Galerie Oltmanns in Unkel mit Werken von Otto Dünkelsbühler, Otto Herbig und Otto Fischer – Lamberg

 

Verfemt - Verboten - Verschollen



Notre Dame de Pielé
Die klare Sprache der Farben und Kompositionen in diesem farbenfrohen
Bild gefällt: „Notre Dame de Pielé“. © Galerie Oltmanns


Von Dorothea F. Voigtländer

Betritt man die Räumlichkeiten der Galerie Oltmanns in Unkel, dann darf man mit Freude an der Wiederentdeckung von Werken dreier Künstler teilhaben, an der Vielseitigkeit ihrer künstlerischen Ausdruckkraft, an ihrem Leben und an ihrem Schicksal. Unter oft lebensbedrohenden politischen Situationen, sei es in der Zeit der Nationalsozialisten, sei es unter der Herrschaft der Deutschen Demokratischen Republik, sind diese Arbeiten entstanden. Das lässt Respekt wachsen und Genugtuung, das wir heute an der Wiederentdeckung dieser Künstler mit ihren Kunstwerken teilhaben können. Sie alle tragen den gleichen Vornamen: Otto. Da sind also Werke von Otto Fischer-Lamberg, Otto Dünkelsbühler und Otto Herbig, die der Galerist Theo Oltmanns stolz seinem Publikum präsentieren kann.

Sandro Botticelli - Ausstellung in Frankfurt - Deutschland

Ein Kultur-Luxus besonderer Art: Die erste Ausstellung im deutschsprachigen Raum mit Sandro Botticellis Werken im Frankfurter Städel Museum


Seine Malerei ist zum Markenzeichen der italienischen Renaissance geworden – Ein Besuch in der Weihnachtszeit

Botticelli Anbetung des Kindes
Ein wunderschönes Weihnachtsmotiv: Anbetung des Kindes von Sandro Botticelli;
© Foto: Houston, Museum of Fine Arts, Sarah Campbell Blaffer Foundation Collection.


Großartige Kunstwerke eines großen italienischen Meisters entführen den Besucher in das „Jahrhundert des Genies“ mit seinen durch alle Zeiten strahlende Leuchtkraft dieser über 80 Botticelli – Bildwerke im Frankfurter Städel Museum. Schon zu seinen Lebzeiten, er wurde 1445 in Florenz geboren, waren seine Werke so beliebt, dass sie oft kopiert wurden. Sandro Botticelli ist der Maler eines neuen Frühlings der Menschheit, die Freude im Diesseits ausdrücken und dem Genuss der irdischen Schönheit nach einem Jenseits wecken. Ein großes Dankeschön an das Städel Museum in Frankfurt, wo zirka  80 Werke Botticellis, seiner Werkstatt und Zeitgenossen die erste Ausstellung zu dem großen Meister der italienischen Renaissance im deutschsprachigen Raum, die sich mit einer Auswahl von Bildnissen, mythologischen Allegorien und Marienbildern seinem Schaffen widmet.

Frauenmuseum Bonn: "Astronominnen - Frauen, die nach den Sternen greifen"

Highlight im Bonner Frauenmuseum – Vernissage am 13.12.2009 – 16.00 Uhr - „ASTRONOMINNEN – Frauen, die nach den Sternen greifen“
Über Licht, Zeit und den Ursprung der Welt - Szenarien aus Wissenschaft, Geschichte, Fantasy & aktueller Kunst

Astronomie
Foto Copyright Frauenmuseum Bonn / Bilderfaenger - Esther Glück


Am 3. Adventssonntag bietet das Bonner Frauenmuseum ab 16.00 Uhr mit der Vernissage zur Ausstellung „ASTRONOMINNEN - Frauen, die nach den Sternen greifen“ einen kulturellen Leckerbissen, der uns nicht nur in vergangene Zeiten versetzt, sondern auch die Themen ausgiebig beleuchtet, die heute immer noch im Mittelpunkt des kulturellen und intellektuellen Interesses stehen. Fragen und Antworten zu Licht, Zeit und dem Ursprung der Welt und anderen Lebensformen im Universum, werden ausführlich dargestellt und beantwortet. Dadurch wird dem Besucher eine ganz neue Dimension der Thematik geboten.

Alfons Mucha - Meister des Jugendstils - Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München

Als Werbegrafiker, Dekormaler und Schöpfer der berühmten Plakate erlangte der Künstler Weltruhm

Wer seine Werke in dieser Münchener Ausstellung betrachtet, glaubt, ein Déjà-vu zu haben. Die kenne ich doch? In der Tat, die mehr als 200 Arbeiten aus öffentlichen vielleicht, und dann als Zugabe Werke aus auch privaten Sammlungen kommen bekannt vor, Kunstwerke  für die einstige Werbung, für Plakate und Dekors. Der Tscheche Alfons Mucha (1860-1939) ist kein Unbekannter, der hier in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung mit einer einzigartigen Retrospektive das Publikum erstaunt. Da sind vor allem seine weltberühmten Plakatentwürfe, Buchillustrationen und Schmuckkreationen im Jugendstil, die nun in einem neuen Licht gezeigt werden und präsentieren Mucha als Meister aller Medien.


Die über 200 Gemälde, Zeichnungen, Plakate, Juwelen, Stoffe, Skulpturen, Bücher und Objekte dieser Ausstellung fächern die beeindruckende Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksformen auf und verdeutlichen damit die Genialität Muchas.
Nachdem Mucha 1878 das Eintrittsexamen an der Prager Kunstakademie nicht bestand,
übersiedelte der junge Künstler 1879 nach Wien, wo er bis 1881 als Kulissenmaler tätig war.
Neben dem Zauber des Theaters beeinflusste ihn die mondäne Kunst des Wiener
Malerfürsten Hans Makart (1840-1884), was in dieser Ausstellung mit einem erst jüngst
wieder entdeckten, großformatigen Wandgemälde Makarts anschaulich wird. Nach einem
zweijährigen Studienaufenthalt in München (1885-1887) zog Mucha 1889 nach Paris, wo er
mit seinen Plakatentwürfen, insbesondere für die sehr berühmte Schauspielerin Sarah Bernhardt (1844-1923), weit über die Grenzen Frankreichs hinaus Ruhm und Ansehen erwarben.

Aktuelle Ausstellungen in der Bundeskunsthalle und im Rheinischen Landesmuseum Bonn

Rom und die Barbaren - Europa zur Zeit der Völkerwanderung in der Bundeskunsthalle
Die Langobarden - Das Ende der Völkerwanderung im Rheinischen Landesmuseum Bonn

römischen Kriegsschiffs
römisches Kriegsschiffs