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UNESCO Weltkulturerbe - Deutschland

Die 33 UNESCO-Welterbestätten in Deutschland
 

Foto: UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.

Foto: UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.

Deutschland-Deluxe.de stellt in loser Reihenfolge die 33 UNESCO-Welterbestätten in Deutschland vor

Von Dorothea F. Voigtländer

Das Prädikat UNESCO ist etwas Besonderes, für eine Landschaft, für eine Stadt, für eine Sehenswürdigkeit, für ein Kunstwerk welcher Art auch immer. Unser Internet-Magazin www.deutschland-deluxe.de will sich auch mit diesem Themenbereich befassen und darüber die interessierten Internetleser informieren. Denn immer wieder gibt es Neues zu berichten, immer wieder gibt es aktuelle Diskussionen, ob und warum eine Landschaft oder eine Stadt zum Welterbe gehören darf oder auch nicht mehr. Die Spuren einer 2000-jährigen Kulturgeschichte sind in Deutschland reich zu finden, Vergangenheit wird greifbar.

Die UNESCO steht für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization: Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.

Bis heute hat die UNESCO 193 Mitgliedstaaten. Sie ist eine rechtlich eigenständige Sonderorganisation der Vereinen Nationen mit Sitz in Paris, 7, Place de Fontenoy, F-75352 Paris 07 SP; Internet: www.unesco.org

In Deutschland wirkt die Deutsche UNESCO-Kommission als nationale Verbindungsstelle in allen Arbeitsbereichen der UNESCO. Die Umsetzung der Welterbekonvention in Deutschland bildet einen ihrer Arbeitsschwerpunkte. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat ihren Sitz in 53115 Bonn, Colmantstraße 15, Telefon +49 (0) 228-60497-0 (Zentrale) Fax: +49 (0) 228-60497-30; E-Mail Presse: offenhaeusser@unesco.de. Internet: www.unesco.de

Seit 2001 gibt es den UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. (World Heritage Sites Association Germany), ein Verein, der aus einer Werbegemeinschaft hervorgegangen ist sich folgende Ziele gesetzt hat: Steigerung der Bekanntheit der deutschen UNESCO-Welterbestätten, Förderung eines behutsamen und hochqualifizierten Tourismus in denkmalverträglichem Ausmaß. Hinzu kommen Koordination von Denkmalschutz und Tourismus, dauerhafte Sicherstellung des Erhaltes der Welterbestätten durch Einnahmen, die durch den Tourismus erwirtschaftet werden. Dann geht es um die Beratung von Welterbestätten in Fragen touristischer Vermarktung. Der Sitz ist in 06484 Quedlinburg, Palais Salfeldt, Kornmarkt 6 ; Tel. +49 (0) 39 46-81 12-53/54; Fax +49 (0) 39 46- 81 12-56; E-Mail: info@ unesco-welterbe.de; Internet: www.unesco-welterbe.de

Der Vorsitzende des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. ist Horst Wadehn. Großartige Unterstützung erfährt der Verein von der Deutschen Zentrale für Tourismus, Vorstandsvorsitzende der DZT ist Frau Petra Hedorfer. Die Geschäftsstellenleitung in Quedlinburg liegt bei Manuela Lorenz.

"Das UNESCO-Welterbeprogramm wird als die erfolgreichste Kulturinitiative aller Zeiten angesehen, mittlerweile haben 185 Staaten die Welterbekonvention unterzeichnet und setzen sich damit aktiv für den Schutz des Kultur- und Naturerbes ein", so Petra Hedorfer. "In kaum einem anderen Land der Erde befinden sich in angenehmer räumlicher Nähe so viele einzigartige Natur- und Kulturstätten, die aufgrund ihres außergewöhnlichen Wertes für die gesamte Menschheit unter den Schutz der Staatengemeinschaften gestellt worden sind" Und: " Die UNESCO-Welterbestätten sind eine außergewöhnliche Bereichung des vielfältigen und äußerst attraktiven Reiselandes Deutschland", erklärt sie.

Die Leitidee der UNESCO lautet: "Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden". Diese Leitidee steht in der Präambel ihrer Verfassung, die 37 Staaten am 16. November 1945 in London unterzeichnet haben. Aus der Erfahrung des Zweiten Weltkrieges wurde die Lehre gezogen: "Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Friede muss - wenn er nicht scheitern soll - in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden."

Am 4. November 1946 trat die Verfassung in Kraft.

Und warum die Ehrung als Welterbe so wichtig ist und eine ehrenvolle Anerkennung für kulturelles Erbe, sei es für eine Stadt, sei es für eine Landschaft, sei es für ein besonderes Kunstwerk, seien es wichtige Bücher, darüber will unser Internet-Magazin www.deutschland-deluxe.de in loser Folge berichten.

Mit dem Aachener Dom haben wir Anfang August 2008 begonnen, der vor genau 30 Jahren sozusagen "als Grundstein" und damit als erster "Schatz" in diese Liste für Deutschland aufgenommen wurde und ist unter Stichwort Aachen in www.deutschland-deluxe.de zu finden.

Nachfolgend finden Sie diejenigen UNESCO-Welterbestätten, die bis jetzt in Deutschland mit dem Emblem des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet wurden,

stumme und doch beredte Zeugen großartiger Kulturleistungen und Naturphänomene: Geschichte voller Leben!

Chronologische Liste der deutschen UNESCO-Welterbestätten

 

1978 Dom zu Aachen
1981 Dom zu Speyer
1982 Würzburger Residenz
1983 Wallfahrtskirche "Die Wies"
1984 Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl
1985 Dom und St. Michaeliskirche von Hildesheim
1986 Römerbauten, Dom und Liebfrauenkirche in Trier
1987 Altstadt von Lübeck
1990 Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin
1991 Kloster Lorsch
1992 Erzbergwerk "Rammelsberg" und Altstadt von
Goslar
1993 Altstadt von Bamberg Kloster Maulbronn
1994 Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg Völklinger Hütte
1995 Fossilienlagerstätte Grube Messel
1996 Kölner Dom
1996 Bauhausstätten in Dessau und Weimar Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg
1998 Klassisches Weimar
1999 Berliner Museumsinsel Wartburg
2000 Gartenreich Dessau Wörlitz Klosterinsel Reichenau im Bodensee
2001 Industrielle Kulturlandschaft "Zollverein" in Essen
2002 Die Altstädte von Stralsund und Wismar Das Obere Mittelrheintal
2004 Roland in Bremen Muskauer Park/Park Muzakowski
2005 Der Limes
2006 Altstadt von Regensburg mit StadtamHof
2008 Die Siedlungen der Berliner Moderne

Bamberg- Altstadt Bamberg - Das berühmteste der Bamberger Biere ist  Rauchbier

Bamberg - Die Altstadt von Bamberg wurde vor 15 Jahren mit dem Emblem des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet

Lübeck- Altstadt Weltberühmt ist das Holstentor, heute das Wahrzeichen der Hansestadt Lübeck. © Stadt Lübeck; Foto: Sven-Erik Arndt

Mit Lübeck wurde 1987 zum ersten Mal offiziell eine Altstadt von der Unesco zum Kulturdenkmal erklärt

Kloster Maulbronn Bild: Kloster Innenansicht Laienkirche mit Chorschranke und Steinkruzifix; Foto: LMZ Baden-Württemberg

Nördlich der Alpen gehört das Kloster seit dem Mittelalter zu den am besten erhaltenen Klosteranlagen - Seit 15 Jahren ist es UNESCO-Welterbestätte

Weimar Goethe - Schiller Denkmal in Weimar

Weimar: "Wo finden Sie auf einem so engen Fleck noch so viel Gutes", so Goethes Worte an Eckermann

Wieskirche Die Wieskirche bei Steingaden, ein „Rokokojuwel im Pfaffenwinkel“, © Tourismusverband Pfaffenwinkel

Die Wieskirche gilt als eines der vollkommensten Kunstwerke des bayerischen Rokoko

Grube Messel Das Urpferdchen gehört mit zu den spektakulären Funden in der Grube Messel. © Forschungsinstitut Senckenberg

Das Urpferdchen gehört mit zu den spektakulären Funden in der Grube Messel. © Forschungsinstitut Senckenberg

Klosterinsel Reichenau Die Klosterinsel Reichenau im Bodensee ist seit 2000 UNESCO Weltkulturerbe

Die Klosterinsel Reichenau im Bodensee ist seit 2000 UNESCO Weltkulturerbe

Trier Die „Porta Nigra“ ist ein glanzvolles Tor aus der Zeit, als Trier vor 1800 Jahren die größte Stadt nördlich der Alpen war

Die „Porta Nigra“ ist ein glanzvolles Tor aus der Zeit, als Trier vor 1800 Jahren die größte Stadt nördlich der Alpen war

Speyer Dom Speyer

Diese päpstliche Basilika in Speyer wurde 1981 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen

Limes Limes

Der obergermanisch-rätische Limes wurde 2005 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen

Siedlungen der Berliner Moderneberliner moderne

Seit Sommer zählen die Siedlungen der Berliner Moderne zu den Welterbestätten der UNESCO

Die Wartburgdie wartburg

Der obergermanisch-rätische Limes wurde 2005 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen

Kloster Lorschlorsch

Das Kloster Lorsch (Abtei und Altenmünster) ist seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO und gilt als das „Juwel der karolingischer Renaissance“

Residenz Würzburg Residenz Würzburg

Die Fürstbischöfliche Residenz in Würzburg ist seit 1981 UNESCO-Welterbestätte. Sie gilt als „Schloss über den Schlössern"

Zeche Zollverein der Aachener Dom

Die Zeche Zollverein in Essen war die größte und modernste Steinkohleförderanlage der Welt und wurde 2001 zur UNESCO-Welterbestätte